Plan A: Mittagessen bei Stefs Eltern.
--> Fiel ins Wasser, weil Stefs Mami krank wurde.
Plan B: Kaffeetrinken bei unseren Basler Freunden. Auf unser SMS bekamen wir jedoch keine Antwort. Die beiden hatten sich wohl mit zwei andern Basler Freunden die Nacht um die Ohren geschlagen.
Plan C: Ausflug nach Greyerz und Besuch des H.R. Gyger Museums. Diesen Plan setzten wir also unverzüglich in die Tat um. Wir fuhren mit dem Zug gerade in Schmitten vorbei, als sich die Hauptakteure aus Plan B meldeten. Sie waren endlich wach und freuten sich auf die Kaffeerunde mit uns.
Nun ja, wir sind flexibel und haben ein GA. Daher: raus aus dem Zug (in Freiburg), zurück nach Bern und von dort nach Basel gefahren.
Es war ein sehr netter Nachmittag! :-)
Ein Erlebnis ist mir und meinen Freunden wohl in spezieller Erinnerung geblieben: Das Abendesse an unserem Ankunftstag.
Obwohl wir alle schon mindestens einmal in Barça waren, haben wir uns ein Restaurant ausgesucht, das niemand von uns kannte. Man will ja nicht immer in fixen Bahnen fahren und sollte ab und zu was neues ausprobieren, nicht?
Wir haben das Restaurant übers Internet gefunden, die Seite ist toll gemacht, die Einrichtung ist modern und die Preise schienen ok zu sein. Dachten wir.
An jenem Abend assen wir die teuersten Tapas aller Zeiten!
9 Euro für eine Suppe ist viel Geld - vorallem wenn die Portion nur gerade zwei Löffel (ok, immerhin SUPPENlöffel) gross ist...
Das Festival-Menu (5 Gänge, eine Art Menu surprise vom Chefe zusammen gestellt) war für stolze 54 Euro zu haben, wohl verstanden, es handelt sich hier um Preise pro Person! Wir haben nicht das Festival-Menu genommen. Im nachhinein waren wir froh darüber, man stelle sich vor, alle Plättchen hätten den Umfang der oben erwähnten Suppe gehabt...
Gerechterweise muss ich auch erwähnen, dass nicht alle Portionen so mickrig waren, wie die Suppen. Jedenfalls waren die meisten von uns nach diesem Mahl doch einigermassen gesättigt. Ausserdem haben die Speisen sehr lecker geschmeckt und waren auf unkonventionelle Art zubereitet.
Wer neugierig geworden ist,
hier gehts zum Comerç24
und
hier zu ein paar Fotos!
Im Zusammenhang mit dem Swissairprozess
Gammelfleisch
Thema Erdbeben; das Bild ist nicht verschwommen, sondern die Laterne vibrierte...
Das Thema weiss ich nicht mehr, aber die Zeichnungen finde ich cool!
Ja, wir haben tatsächlich Schnee gefunden und zwar mehr als erwartet! Hinter dem Vereinatunnel präsentierte sich das Wetter im Unterengadin erstmal genauso frühlingshaft wie zu Hause.
Auf Motta Naluns trafen wir dennoch recht gute Schneeverhältnisse an. Am Dienstagabend und den ganzen Mittwoch über schneite es, so dass wir am Donnerstag und Freitag bei viel Sonnenschein noch zwei traumhafte Skitage erlebten!
Ein spezielles Erlebnis war die Abfahrt auf der «Traumpiste» nach
Sent. Wir hatten unterwegs den Eindruck, mutterseelenalleine auf der Welt zu sein. Nach einem Sömikaffee ging die Talabfahrt weiter. Bevor wir mit dem Poschi nach
Scuol zurück kehrten, deckten wir uns in Sent noch mit ein paar
Leckereien ein...
Eine tolle Woche, die viel zu schnell vorbei ging!
Für euch habe ich ein paar Schnappschüsse mit dem Handy gemacht:
Pulver gut
Piz ????
«Traumpiste» nach Sent
Aussicht von der
Sömibar
Ich mache mich ab morgen mal auf die Suche nach dem Schnee und hoffe, im schönen Unterengadin fündig zu werden.
Machts gut, tschüüüüs!!
Am 17. Oktober fragte ich bei easyjet.ch an, wann denn wohl der Frühlingsflugplan 2007 publiziert wird. Als Antwort erhielt ich eine automatische E-Mail worin mir mitgeteilt wurde, dass ich innert 20 Tagen Bescheid bekomme. Ich wartete. Da ich bis letzten Montag keine Antwort erhalten hatte, meldete ich mich wieder.
Funkstille.
Ich bin mir im klaren, dass easyjet eine Billigfluggesellschaft ist. Trotzdem, eine klitzekleine Anwort sollte drinliegen!
Gestern stimmte einfach alles, um einen tollen Tag in den Bergen zu verbringen:
Es war Sonntag!
Das Wetter war toll!
Wir hatten nichts anderes vor!
Unsere Route führte uns von der Schynigen Platte via Faulhorn (allerdings ohne Gipfelerklimmung) auf die First. Ich fand die Tour mega anstrengend; ich stand unten am Fusse des Faulhorns, sah den Wegweiser (15 Min. bis zum Gipfel), begutachtete die Steigung und wusste: Ich muss passen.
Aber auch so war die
Aussicht einfach sensationell!
Ich bin der Meinung, dass ich von der Welt schon recht viel gesehen habe. Wenn ich mir aber die Karte nun so anschaue, erscheint mir die Ausbeute doch recht mickrig...
Visited CountriesBedrückend
Weil die Spuren vom Krieg und von der Mauer immer noch sichtbar sind. Dass ich auf Plätzen und Strassen rumspaziert bin, auf denen vor 20 Jahren noch Menschen eingesperrt waren oder erschossen wurden, schockierte mich.
Widersprüchlich
Besonders aufgefallen ist mir dies bei den Gebäuden: Da stehen topmoderne Glaspaläste neben Ruinen; üppige Häuser aus der Zeit der Jahrhundertwende zum 20. Jh neben Plattenbauten.
Hässlich
Deshalb!
Spannend
Weil ich viele neue Erfahrungen und Erinnerungen mit nach Hause nahm.
Besonders gefallen hat mir Brechts «Dreigroschenoper» im frisch renovierten
Admiralspalast. Die Inszenierung beeindruckte nicht nur durch ein Staraufgebot (Brandauer, John, Campino), sondern auch durch ein kreatives Bühnenbild und lustige Musik.
Lecker
Döner Kebab, Weisswürste mit süssem Senf, Sauerkraut, Weissbier, Kartoffelsalat: Ich liess es mir schmecken!
Laut
Das Meininger Hostel beim Halleschen Tor ist zwar recht gut gelegen, direkt an einer S-Bahn-Linie; und direkt an einer zweispurigen Strasse. Schlafen klappte nur bei geschlossenem Fenster und mit HIlfe von Ohropax. Ausserdem stank es im Zimmer nach kaltem Zigarettenrauch.
Ich empfehle die Unterkunft jedenfalls nicht!
Schön wars!
An den Reichenbachfällen
Nachdem 600 Höhenmeter überwunden waren
Hotel Rosenlaui: Unterkunft für eine Nacht
Jugendstil-Hotel
Dieses Wetter veranlasste uns heute Morgen zum Abbruch unserer zweitägigen Wanderung :-(