Zehn Tage seliges Nichtstun sind sooo schnell vorüber... Heute Morgen klingelte der Wecker bereits wieder kurz vor sieben. Das Aufstehen war wirklich hart!
Um zehn nach sieben klingelt der Wecker; Stef muss zur Arbeit. Ich döse noch ein wenig vor mich hin. Vor dem Aufstehen gibts noch ein Runde Meditation.
Danach wird geduscht, gefrühstückt, Zeitung gelesen, E-Mails gecheckt und mein Newsfeed präsentiert mir die neusten spannenden Blogeinträge.
Ich habe Kopfschmerzen; der Wein von gestern Abend lässt grüssen! (Die Kopfschmerzen rühren übrigens von der Qualität des Weins, nicht von der Quantität. Das wollte ich einfach klar stellen).
Bettwäsche wechseln; Waschtag: Stef hat die dunkle Wäsche bereits durchlaufen lassen. Ich kann in Ruhe den Rest machen.
Ein Ausflug ins Zentrum ist angesagt: Ich muss eine neue Glühbirne kaufen; nachdem diejenige in der Küchenlampe seit mehreren Wochen jedesm Mal flackert, wenn man das Licht anschaltet, hat sie nun gestern definitiv den Geist aufgegeben. Ein Abestecher in die Bibliothek liegt auch noch drin. Das leere Konfiglas, welches ich der netten Märitfrau zurückbringen wollte, habe ich in meiner Handtasche spazieren geführt und wieder mit nach Hause genommen. Immerhin hat es mir geholfen, das kaputte Glühbirnenmuster sicher in die Migros zu transportieren...
Auf dem Nachhauseweg ein Stopp beim Beeler und Zvieri eingekauft. Heute steht nämlich Käfele bei meiner langjährigen Freundin Nicole auf dem Programm.
Mittagessen. Die Chefköchin präsentiert Krabbensuppe aus der Dose direkt importiert aus Hamburg von meinen Eltern. Mmmmm, lecker!
Blogeintrag schreiben. Planen eines nächsten Ausflugs. Wie wärs zum Beispiel mit eine Skitag auf der Lauchernalp? Grossartige Idee, der nächste sonnige Tag kommt bestimmt!
Hirn, Zeitschriften und Kochbücher nach einem passenden Menü für heute Abend durchforsten. Erfolg: mässig!
Zwischendurch immer wieder hofen, dass der Kurier den bestellten pinkigen iShuffle vielleicht doch schon heute bringt!
Nach dem Besuch bei Nicole in O. wird eingekauft (habe immer noch keine Idee, was!) und möglicherweise steuert °Are heute wieder mal etwas zur Abendunterhaltung bei!
Wie ihr seht, habe ich mich sehr gut an mein neues Leben angepasst. Fehlt nur noch, dass ich einem Lismi-Klub beitrete... Oh nein, das wird bestimmt nicht geschehen!
Ich bin gerade von der Arbeit nach Hause gekommen.
Ich habe meinen Job gekündigt und bin bis zum Ablauf meiner Anstellungszeit krank geschrieben.
Es ging nicht mehr. Die andauernden negativen und agressiven Äusserungen, die mein Ex-Chef permanent mir gegenüber über Arbeitskollegen, Kunden und Geschäftspartner machte, hielt ich nicht mehr aus. Ich bat ihn mehrmals, sich mir gegenüber nicht mehr so zu verhalten. Er hats nicht kapiert; einmal war seine Antwort sogar, er müsse halt auch mal irgendwo Dampf ablassen.
Meine Gefühlswelt ist momentan noch ziemlich «z unger opsi». Ich habe lange mit mir gerungen, bis ich diesen Schritt gewagt habe, zumal mich noch nicht um einen neuen Job gekümmert habe. Es steht jedoch für mich zweifellos fest, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe.
Nun muss ich mich zuerst einmal herunterfahren. Vor mir liegen zweieinhalb wunderbare Monate Freiheit pur!!
nach meinem 10-tägigen Weihnachts- und Silvesterurlaub.
Es war wunderbar, ich hab viel gegessen und getrunken (mein Chef hat mir gerade erzählt, er habe über die Feiertage abgenommen!), viel geschlafen, viel gefeiert, und mir keine Vorsätze fürs neue Jahr vorgenommen!
Auf ein tolles und spannendes 2007!
SO hab ich mir das aber ganz und gar nicht vorgestellt!
Stef und ich gönnen uns jedes Jahr ein paar Tage Erholung pur in einem Wellnesshotel. Letztes Jahr waren wir in
Vals, letztes Wochenende nun im
Hotel Castell in Zuoz. Ich finde solche Ferien äusserst erholsam: ausschlafen, ausgiebig frühstücken, ein Spaziergang im Schnee, den durchgefrorenen Körper dann in einem Hamamdurchgang wieder aufwärmen, lesen eines spannenden Islandkrimis auf dem Zimmer, Massage, Apero bei Kaminfeuer in der Bar, leckeres Abendessen im barocken Speisesaal: So lässt es sich gut leben! ;-D
Das Wetter meinte es gut mit uns: Es schneite fast zwei Tage ununterbrochen und die Landschaft sah wunderschön aus! Fotos gibt es in der
Gallerie.
Ein verregneter und kalter Samstagabend, also ein typischer Kinoabend. Was bietet sich besseres an, als sich die sagenumwobenen Abenteuer des
Eugen und seiner Freunde anzschauen? Natürich hatte ich das Buch (schon vor ein paar Jährchen...) gelesen und war daher ziemlich gespannt, wie der Film umgesetzt worden ist. Ich kann mich aus dem Buch nicht mehr an viel erinnern, aber die wichtigesten Episoden - die Ritterrüstung aus dem Historischen Museum und die Kugellager-Geschichte - die habe ich natürlich nicht vergessen. Die wurden auch im Film sehr witzig wiedergegeben. Ansonsten hatte ich eher den Eindruck, dass der Buchstory nicht besonders gefolgt wurde.
Aber: Die Gags sind echt witzig. Der Film wurde lustig umgesetzt, die Musikauswahl fiel ziemlich schräg und unerwartet aus; wir haben uns während zwei Stunden köstlich amüsiert!
Sehr unterhaltsam und absolut empfehlenswert!