[ Büetz ]
by Pri
@ 28.11.2007 13:03 CEST
Wenn ich jeweils die Mütter beobachte, wie sie das aufgeweichte Brot, das ihre Sprösslinge nach zweiminütigem Lutschen wieder raussabbern, sich selbst in den Mund schieben, kriege ich einen Würgereiz.
Nun habe ich gerade festgestellt: Sogar das von mir selbst aufgeweichte Brot „wiederzukäuen“ ist widerlich.
Ist das nicht eine tolle Erkenntnis? Ich möchte euch meine Erfahrung natürlich nicht vorenthalten. Also, normalerweise macht unser ganzes Büro zusammen um halb zehn Pause. Da ich heute jedoch genau um diese Zeit an eine Sitzung musste, zog ich die Pause vor und ass mein Brötchen quasi während dem Arbeiten. Es ist klar, dass just in dem Moment, als ich ein schön grosses Stück abbiss, das Telefon klingelte. Man kennt das Problem ja: Je schneller man ein Stück Brot runterschlucken will, umso trockener wird der Hals und widerspenstig gebärt sich der Brocken. Was also ist die Alternative? Genau: raus damit und beiseite gelegt. Wobei ich letzteres eigentlich nie tue und ich nicht genau weiss, was in mich gefahren ist. Item. Es kam, wie es kommen musste: Ich habe das Gespräch beendet und den bereits immerhin nur leicht vorgekauten Bissen wieder reingestopft. Es war einfach eklig. Es war feucht und kalt und breiig. Es war einfach so, wie ein Pausenbrot nicht sein sollte.
Ich möchte noch anfügen, dass ich ein Büro für mich alleine habe, so dass niemand mein ekliges Manöver beobachten konnte musste.
[ Büetz ]
by Pri
@ 27.11.2007 23:11 CEST
fängt meine neue Chefin an. Ich habe sie noch nicht kennen gelernt und bin neugierig, mit wem ich es künftig zu tun haben werde.
Immerhin: Meine schlimmste Befürchtung, dass der
Toilettenschreck mein neuer Chef wird, hat sich nicht bewahrheitet, zum Glück f
ür die Firma, weil dieser Entschid für mich nämlich ein Grund zur sofortigen Kündigung gewesen wäre!
[ Auszeit ]
by Pri
@ 26.11.2007 21:25 CEST
Ja, die Pause kam abrupt und dauerte ein Weilchen. Darum hier ein kurzer Überblick über die Vorfälle und Ereignisse, die mein Leben seit dem 24. Juli 2007 geprägt haben:
- 31. Juli/1. August: Vollmondwanderung auf dem Längenberg; das war coooool!
- Ende August: Stefs neues Büro gestrichen, eingerichtet, Küche eingebaut; genau, das war an den zwei Wochenenden, als in der Schweiz Sommer war!!
- 7. September: Weltklasse Zürich
- 16. September: Wanderung zur Triftbrücke. Huiiii, da muss man schwindelfrei sein, war aber wunderschön
- Wir haben hierbei den ersten Preis gewonnen und am 22. September eingelöst: einen Fünfgänger (Austern und Scampi; Salat; Lammrack mit Kartoffeln; Käseplatte (von Bernard Antony (glaubs) aus dem Elsass); Zabaione aus Roséchampagner); Sabe & Simu, wann kommt der Kalender für diesen Advent?
- 28. September: im Rahmen von Basel tanzt haben wir eine Vorführung von Maurice Béjart gesehen. Es war genial!
- 18. Oktober: Weiterbildung zur Organisatorin mit eidg. Fachausweis begonnen
- 20. Oktober: Abflug nach Casablanca
- 23. Oktober: Baboush und Teekännchen in Meknès gekauft
- 24. Oktober: Fès fluchtartig verlassen
- 27. Oktober: Die Sanddünen der Sahara zum ersten Mal gesehen!!
- 2. November: Auf dem Suk in Marrakesh eins an die Rübe gekriegt --> Souvenir oberhalb der linken Schläfe
- seit dem 6. November: schlafen, arbeiten, lernen, lernen, essen, schlafen, arbeiten, lernen, lernen, lernen, essen, schlafen, ...
So, und jetzt gehts hoffentlich wieder etwas regelmässiger weiter.