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Eigen-artiges Gespräch

Liebe BeraterInnen zu diesem Thema!

Alle meine Sorgen waren umsonst! Ein so komisches (im Sinne von unkonventionell) Vorstellungsgespräch wie gestern habe ich in meiner beruflichen Karriere noch nie geführt.

Ich möchte vorabschicken, dass die Firma I. der kantonalen Verwaltung angeschlossen ist, weshalb ich mich auf ein eher trockenes, spiessiges Gespräch gefasst machte.

So liefs ab:
Vom HR war niemand anwesend. Das Interview führte die Direktionsassistentin mit mir; sie wäre meine Vorgesetzte. Sie palaverte volle 45 Minuten pausenlos auf mich ein, sprang von einem Thema zum nächsten und wieder zurück. Sie erwähnte etwas zehn Namen von Mitarbeitenden, meistens sprach sie aber von "ihr" und "ihm", überliess es jedoch mir herauszufinden, um welche Person sich das Thema gerade drehte.
Ich habe keine Ahnung, ob und wie sie herausgefunden hat, ob ich mich für die Stelle eigne. Wenn sie mir eine Frage stellte, hatte ich knapp Zeit, um Atem zu holen, bevor sie wieder das Wort ergriff.

Die Dame ist wohl etwas chaotisch, aber durchaus nicht unsympathisch. Der Stellenbeschrieb klingt nach viel Selbstständigkeit, Eigeninitiative und Freiheit; der Betrieb scheint unkompliziert organisiert zu sein (keine Zeiterfassung, und das mit 6000 Angestellten!). Eigentlich genau was ich suche!!

So gehts weiter:
Am Donnerstag nach Ostern ist ein Schnuppernachmittag bei "ihr" (=jetzige Stelleninhaberin) vorgesehen sowie ein Gespräch bei "ihm" (=Abteilungsleiter).

Ich halte euch auf dem laufenden.
Comments (8)  Permalink

comments

T.M. @ 03.04.2007 12:19 CET
Schnuppern ist prima. Da hat man sicher genug Zeit, sich auch mal ohne Aufsicht ein bisschen umzuschauen.

P.S.: Das kreativTeam sieht nett aus.
Pri @ 03.04.2007 12:28 CET
Ja, diese Idee gefällt mir auch! Ich bin gespannt...

Ich habe mit ein paar Freundinnen Ostereier gefärbt. Für mich ein Geduldsspiel, aber es hat Spass gemacht!
Mäge @ 03.04.2007 12:28 CET
Na dann, Daumendrücken!!
Pri @ 03.04.2007 12:37 CET
Das kann ich bestimmt gut gebrauchen ;-D
rah @ 03.04.2007 16:02 CET
kuul. erstens kommt es anders und zweitens als man denkt... - das wäre eigentlich der beste tipp gewesen :)
vielleicht stellt dir ja der a-leiter dann noch die erhoffte :) frage.
ich drück weiter die daumen.
rah
Pri @ 04.04.2007 08:55 CET
Ich finde nach wie vor, dass es eine abgedroschene, fantasielose Frage ist. Meiner Meinung nacht spricht es für jeden, der sie nicht stellt! ;-)
Rinaa @ 04.04.2007 12:01 CET
ganz viel erfolg wünsche auch ich dir.
bitte daran denken, dass du dieser firma ganz viel bringen kannst.
du kennst deine vorzüge und darfst sie getrost zeigen – und nicht vergessen:
das erstgespräch hatte von der neuen firma her derart viele fauxpas, dass sie eine ganze menge aufzuholen haben! du bist im moment klar im vorteil.
gruss Rinaa
Pri @ 04.04.2007 14:59 CET
Hei Rinaa, danke für die ermutigenden Worte! Bis bald, Pri

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