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Lieber Al Gore

Ich bin sauer!

Es ist zwar schön, dass Sie sich für die Umwelt einsetzen. Es ist auch nett von Ihnen, dass Sie am 7. Juli Benefizkonzerte auf der ganzen Welt organisieren wollen; mit den Einnahmen wollen Sie eine Stiftung gegen den Klimawandel finanzieren, welche von Ihrer Alliance for Climate Protection geführt werden soll.

Absolut unverständlich ist für mich hingegen, dass eines der Konzerte in der Antarktis statt finden soll. Haben Sie sich überlegt, mit wie viel Lärm und Dreck diese Veranstaltung verbunden ist? Dutzende von Sattelschlepper und/oder Flugzeuge müssen Bühne, Tribüne, Unterkünfte, Essen, Getränke, Instrumente, Musiker, Zuschauer und was sonst noch so zu einem Konzert dazu gehört (ich weiss darüber zu wenig Bescheid), in die Antarktis bringen.

Die Antarktis ist eines der wenigen Gebiete unserer Erde, das von Menschenhand noch einigermassen unberührt ist. Ausgerechnet Sie, der sich angeblich dem Umweltschutz verschrieben hat, wollen im Südpol ein Monsterkonzert durchführen? Sie wirken auf mich ganz und gar unglaubwürdig. Sind Sie ganz sicher, dass es Ihnen bei diesem Projekt tatsächlich um die Umwelt geht?

Wir haben in unserer zivilisierten Welt genug Plätze, wo Grossanlässe problemlos durchgeführt werden können. Wenn Ihnen die Umwelt am Herzen liegt, verschonen Sie die Antarktis und ihre Bewohner mit diesem Konzert!



Quelle: http://www.tagi.ch
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Ei Ei Ei

Ich hab was gekauft. Und das kam so:
Letzten Mai waren Stef und ich an der Aktionärsversammlung "unserer" Brauerei. Wir wohnten in Scuol in einem kleinen Hotel mit nur fünf Zimmern.

(Während ich das hier schreibe, scheidet ein Schweizer nach dem andern aus dem Slalomrennen aus...)

Der Hotelbesitzer ist ein älterer Herr und er hatte ein ganz tolles Gerät, um Eiern auf den Leib zu rücken. Es handelt sich hier nicht einfach um einen Eierköpfer. Nein, nein. Das Ding, von dem ich spreche, heisst Eierschalensollbruchstellenverursacher (ich glaube, ich habe das Wort richtig und vollständig geschrieben!), für die, die es kurz mögen: Clack.
Beschreiben kann ichs nicht, aussehen tuts so:



Man stelle den Clack auf das Ei, schiebe die Kugel bis ganz nach oben und lasse sie heruntersausen.
Meine Bruchstelle gelang zwar nicht perfekt, aber für eine saubere Schnittstelle hat es gereicht. Bitte sehr, das Resultat:

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Ich mach mich auf die Socken

    Mein Mittagessen ist nämlich total misslungen. Ich habe ein neues Suppenrezept ausprobiert. Appenzeller Biersuppe. Klingt gut, oder?
Es schmeckt einfach scheusslich,  weil extrem bitter! Ich steh nicht auf bitter!

Ich organisiere mir nun was Leckeres. Tschüss!
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Wie die Zeit vergeht...

Gestern Nacht ist mir etwas eingefallen.
Es ist nämlich ziemlich genau 10 Jahre her, dass ich mein Leben total auf den Kopf gestellt hatte. Ich startete meinen Job als Reiseleiterin. Ich kündigte Job und Wohnung und packte mein Hab und Gut packte Bananenschachteln. Sie sollten sechs Jahre bei meinen Eltern auf dem Estrich stehen, während ich um die ganze Welt düste.

Ich lernte neue Menschen kennen. Ich versuchte mich in fremden Kulturen zurecht zu finden, meistens klappte es, einmal überhaupt nicht. Ich kam in Kontakt mit netten, unfreundlichen, zufriedenen, frustrierten, agressiven und interessierten Feriengästen. Ich lernte neue Sprachen oder versuchte es zumindest. Ich lernte, mich durchzusetzen, auf eigenen Beinen zu stehen, Verantwortung zu übernehmen, in grossen und kleinen Teams zu arbeiten, oder auch alleine eine Destination zu führen. Ich probierte viele neue Spesen (bei einigen Dingen brachte ich es nicht über mich, sie in den Mund zu nehmen...), arbeitete hart und genoss Sonne und Meer.

Es waren spannende sechs Jahre, die mich stark geprägt haben. Trotzdem bin ich froh, den Absprung geschafft, einen tollen Freund, eine schöne Wohnung und nette Freunde gefunden zu haben. Das Zigeunerleben war anstrengend und am Ende waren es genau die Dinge, welche am Anfang interessant waren, die mir verleideten: nette Kollegen kennen lernen und nach einer tollen Saison wieder verabschieden zu müssen, in Hotels oder möblierten Wohnungen zu leben, kein fester Freundeskreis, keine Familie. Sogar der ewige Sonnenschein an den Ferienorten begann mich zu nerven. Ich, die Sonnenanbeterin und Sommerfreundin, vermisste die Jahreszeiten!!

Die Zeit im Ausland hat mir geholfen, Schweizerin zu werden und meine Heimat mit ihren Vor- und Nachteilen lieben zu lernen.
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Liebe ORF-Kommentatoren der Ski-WM in °Are

Mit euch ein Skirennen zu verfolgen, ist wirklich ein Genuss!

Ihr behandelt jeden einzelnen Fahrer mit Respekt. Ihr kommentiert treffend und kritisch, aber nie verletzend. Ausserdem könnt ihr euch auch über ein gutes Resultat von Nicht-Österreichern freuen. Hut ab vor soviel Fairness! Von euch könnten sich andere noch viel abgucken.
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Erkenntnis des Tages

Ski-WM-schauen und bügeln lassen sich ganz gut miteinander kombinieren.
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Ein Tag im Leben der Hausfrau P.

    Um zehn nach sieben klingelt der Wecker; Stef muss zur Arbeit. Ich döse noch ein wenig vor mich hin. Vor dem Aufstehen gibts noch ein Runde Meditation.
Danach wird geduscht, gefrühstückt, Zeitung gelesen, E-Mails gecheckt und mein Newsfeed präsentiert mir die neusten spannenden Blogeinträge.
Ich habe Kopfschmerzen; der Wein von gestern Abend lässt grüssen! (Die Kopfschmerzen rühren übrigens von der Qualität des Weins, nicht von der Quantität. Das wollte ich einfach klar stellen).

Bettwäsche wechseln; Waschtag: Stef hat die dunkle Wäsche bereits durchlaufen lassen. Ich kann in Ruhe den Rest machen.

Ein Ausflug ins Zentrum ist angesagt: Ich muss eine neue Glühbirne kaufen; nachdem diejenige in der Küchenlampe seit mehreren Wochen jedesm Mal flackert, wenn man das Licht anschaltet, hat sie nun gestern definitiv den Geist aufgegeben. Ein Abestecher in die Bibliothek liegt auch noch drin. Das leere Konfiglas, welches ich der netten Märitfrau zurückbringen wollte, habe ich in meiner Handtasche spazieren geführt und wieder mit nach Hause genommen. Immerhin hat es mir geholfen, das kaputte Glühbirnenmuster sicher in die Migros zu transportieren...

Auf dem Nachhauseweg ein Stopp beim Beeler und Zvieri eingekauft. Heute steht nämlich Käfele bei meiner langjährigen Freundin Nicole auf dem Programm.

Mittagessen. Die Chefköchin präsentiert Krabbensuppe aus der Dose direkt importiert aus Hamburg von meinen Eltern. Mmmmm, lecker!

Blogeintrag schreiben. Planen eines nächsten Ausflugs. Wie wärs zum Beispiel mit eine Skitag auf der Lauchernalp? Grossartige Idee, der nächste sonnige Tag kommt bestimmt!

Hirn, Zeitschriften und Kochbücher nach einem passenden Menü für heute Abend durchforsten. Erfolg: mässig!

Zwischendurch immer wieder hofen, dass der Kurier den bestellten pinkigen iShuffle vielleicht doch schon heute bringt!

Nach dem Besuch bei Nicole in O. wird eingekauft (habe immer noch keine Idee, was!) und möglicherweise steuert °Are heute wieder mal etwas zur Abendunterhaltung bei!

Wie ihr seht, habe ich mich sehr gut an mein neues Leben angepasst. Fehlt nur noch, dass ich einem Lismi-Klub beitrete... Oh nein, das wird bestimmt nicht geschehen!
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Juhuiiii!

WIR haben einen Gold- und einen Bronzemedaillengewinner in der Kombination!
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Schlussstrich

    Ich bin gerade von der Arbeit nach Hause gekommen.
Ich habe meinen Job gekündigt und bin bis zum Ablauf meiner Anstellungszeit krank geschrieben.

Es ging nicht mehr. Die andauernden negativen und agressiven Äusserungen, die mein Ex-Chef permanent mir gegenüber über Arbeitskollegen, Kunden und Geschäftspartner machte, hielt ich nicht mehr aus. Ich bat ihn mehrmals, sich mir gegenüber nicht mehr so zu verhalten. Er hats nicht kapiert; einmal war seine Antwort sogar, er müsse halt auch mal irgendwo Dampf ablassen.

Meine Gefühlswelt ist momentan noch ziemlich «z unger opsi». Ich habe lange mit mir gerungen, bis ich diesen Schritt gewagt habe, zumal mich noch nicht um einen neuen Job gekümmert habe. Es steht jedoch für mich zweifellos fest, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe.

Nun muss ich mich zuerst einmal herunterfahren. Vor mir liegen zweieinhalb wunderbare Monate Freiheit pur!!
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Lieber Stef

Zum 8en Geburtstag von Reflektor gratuliere ich dir herzlich! Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg und Freude bei deiner Arbeit!

E dicke Kuss
Pri
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1-10/10